Kartoffel

Beschreibung der Pflanze: Die Kartoffel ist eine aufrechte oder kletternde Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann. Sie gehört zur Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse. Zu diesen gehören auch der Tabak, die Tomate, die Aubergine und die Chilli, welche alle auch im Klimagarten 2085 in Schiers angepflanzt werden. Sie bildet knapp unter der Erde die uns bekannten Knollen. Sie sind Speicherorgane. Es steckt Stärke, Eiweiss, Mineralien und Spurenelemente in ihnen, welche sie auch zu einem so beliebten Nahrungsmittel machen. Aus ihnen wächst dann wieder eine neue Pflanze. Die „Mutterknolle“ fault dann weg. Wir kennen meist nur das was unter der Erde ist. Die Kartoffel hat jedoch wie jede Pflanze Blätter, Blüten und Beeren. Diese Beeren sind jedoch giftig, weil sie mit einem giftigen Stoff namens Solanin angereichert sind. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Südamerika und wurde zur Zeit von Kolumbus nach Europa gebracht.

Nutzung: Laut FAO wurde 2017 388.2 Millionen Tonnen Kartoffeln auf einer Anbaufläche von 19.3 Millionen Hektar Land angebaut. Da sie sehr viel stärke enthält ist sie vielseitig nutzbar. Nicht nur für uns Menschen als Nahrung, sondern auch als Futtermittel für die Landwirtschaft. Sie wird auch für die Herstellung von Papier oder Klebern verwendet.

Anforderungen: Die Kartoffel wächst optimal bei 15-25 Grad Celsius. Sie sind anfällig auf Nässe, Frühfrost und Trockenheit. Abrupte Wechsel zwischen heiss-trockenem und feuchtem Wetter führen zu kaputten Knollen

Prognosen: Die in der Zukunft erwarteten Extremereignisse werden keinen guten Einfluss auf die Kartoffel haben. Extreme Regenfälle wären sehr schlecht. Da die Niederschläge im Herbst zunehmen werden, wird es Probleme bei der Ernte und Bodenerosion geben. Weiter kommt, dass es durch die Wärme mehr Schädlinge geben wird welche natürlich auch die Kartoffel befallen werden. In unserem Klimagarten sollte die Kartoffel nicht zu den Gewinnern gehören. Sie hat sie an gemässigtes Klima angepasst und sollte bei zu grosser Temperatur weniger produktiv sein. Die Kartoffel ist anfällig auf zu viel Wasser, da wir jedoch nicht übermässig giessen sollte dies kein Problem sein. Wir erwarten durch die gemässigte Feuchtigkeit auf der Seite mit mehr Bewässerung eine grössere Produktivität

Anbau in der Schweiz: Die Kartoffel ist bei uns nach wie vor eines der wichtigsten Nahrungsmittel des Schweizers. Pro Kopf essen wir jährlich 45kg. 90 Prozent der angebauten Kartoffeln werden direkt von uns produziert. Es gibt immer grössere Ernten und Anbauflächen in der Schweiz, doch die Anzahl der Produzenten sinkt. Die Qualität der Kartoffel nahm jedoch zu.

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