Wie viel darf gewagt werden, um noch zu gewinnen? Ein Beispiel mit der Tomate San Marzo

Beschreibung der Pflanze:

Die Tomate ist eine einjährige Pflanze. Sie ist seit der Einführung von Amerika auch in Europa weit verbreitet. Es gibt sie in unterschiedlichen 
Unterarten. Sie ist ein Nachtschattengewächs, wie auch die Kartoffel, Auberginen oder Paprika. Die Tomate selbst ist biologisch gesehen eine Beere. Es gibt unter anderem Kreuzungen mit der Kartoffel, sodass man von einer veredelten Pflanze beides ernten kann. Dies ist möglich, da beide Pflanzen Nachtschattengewächse sind.

Nutzung:

Die Tomate wird aufgrund ihrer Früchte, die jedermann als Tomaten kennt, angebaut. Dabei wird die Frucht hauptsächlich als Nahrungsmittel angebaut. Sie hat eine vielfältige Anwendung. Die Tomate ist eine einjährige Pflanze. 

Ökologische Anforderungen:

Die Tomate hat gerne warm, aber nicht zu heiss. Was sie aber unabhängig der Aussentemperatur nicht mag, ist die Feuchte. Denn dann verfault sie schnell, ohne lange zu zögern. So lieben sie eine jährliche Regenmenge von 600-1300mm pro Jahr. Am liebsten hat sie eine Temperatur zwischen 20 und 27 Grad. In kritischen Fällen erträgt sie aber auch Temperaturen von 7-35 Grad. Ebenso bevorzugen Tomaten klaren Himmel. Tomaten sind abgesehen von den Temperaturen bis auf 2400m anpflanzbar. Sie lässt sich gerne düngen, starkes Düngen begünstigt ihr Wachstum.

Prognose für den Klimagarten 2085:

Wärmere Temperaturen begünstigen das Wachstum der Tomaten. Jedoch erwarte ich, dass sie am besten bei +3 Grad in trockener Umgebung wächst. Denn bei +6 Grad beginnt es der Tomate unwohl zu werden, somit nimmt als Folge deren Produktivität ab. Bei zu nassen Umständen erfreut sie sich auch nicht, da sie sensibel auf Fäulnis reagiert.

Die Pflanzen im Klimagarten wurden am 13.3. im Schulzimmer gesät und am 14.5. in den Klimagarten versetzt.

Als ersten Parameter habe ich die Entwicklung der Pflanzen genommen. Die Einheit ist in Zentimeter. Das Wachstum ist unten im Diagramm dargestellt. Die Datumreferenzen sind alle drei Tage. Die unterschiedlichen Farben zeigen die Unterschiede in der Entwicklung, abhängig von deren Umwelteinflüssen (Temperatur, Wassermenge) ab.

Als zweiten Faktor habe ich die Anzahl der Zweige genommen. Diese habe ich auch in einem Diagramm zusammengefasst. Die Datumreferenzpunkte habe ich wieder alle drei Tage platziert.

Als dritten Parameter habe ich die Anzahl der Früchte gewählt. Leider trägt noch keine Tomatenstaude eine Frucht.

Diskussion:

Wie dem ersten Diagramm zu entnehmen ist, wachsen die Pflanzen im drei Grad wärmeren Treibhaus am höchsten. Ebenso tragen sie so wie ich prognostiziert habe, auch am meisten Zweige. Schlechter schnitten die Pflanzen im heissen Treibhaus ab. Das schlechteste Ergebnis erzielte jedoch die Tomate, die im Durchschnitt 6 Grad wärmer hat und starker Feuchte ausgesetzt ist.